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„Die Schraube mit Herz“

Es war der 22. Dezember bei Modellbau Reuss, in der Werkhalle lag der Geruch von Metall, Öl und ein bisschen Putzmittel in der Luft.

Die Maschinen standen still, die Werkbänke waren aufgeräumt, und der Boden war von den Lehrlingen blitzblank gefegt.

Aus dem Radio klang leise „Leise rieselt der Schnee“. Nach einem langen, erlebnisreichen und nicht immer einfachen Jahr war endlich ein bisschen Ruhe eingekehrt. Ein Jahr, das es in sich hatte: dringende Aufträge, fehlende Hände, enge Termine – und trotzdem hatte das Team wieder Unmögliches möglich gemacht.

Ana aus der Bankarbeit wischte sich die Hände an einem Lappen ab und sah sich in der Halle um. „Wenn man’s so anschaut“, sagte sie, „könnte man fast glauben, die Maschinen schlafen.“ „Sollen sie auch“, meinte Frederik aus dem NC-Bereich und lachte. „Die haben sich ihren Feierabend verdient – genau wie wir.“ Da kam Moritz aus der AV, mit einer kleinen Schraube in der Hand. „Schaut mal, was ich gefunden hab. Lag unterm Server – keine Ahnung, wo die hingehört.“ Matthias nahm sie und drehte sie nachdenklich zwischen den Fingern. „Na, vielleicht ist das die Schraube, die hier alles zusammenhält“, sagte er schmunzelnd. Luana lachte. „Dann sollten wir gut auf sie aufpassen!“ Sie setzten sich auf eine Werkbank, quatschten ein wenig über dies und das und blickten auf das Jahr zurück. „Wenn ich dran denke, wie wir dieses Jahr gearbeitet haben – mit halber Mannschaft, aber vollem Einsatz …“, sagte Luana. „Ja“, nickte Michel, „Mitarbeitermangel nennt man das offiziell. Ich nenn’s lieber Teamgeist XXL.“ Jürgen grinste. „Und Improvisationstalent.“ „Stimmt“, meinte Andrea aus der Verwaltung, die gerade vorbeikam. „Wenn der NC-Bereich mal wieder zaubern musste, weil eine Maschine ausfiel und Werkzeuge geschoben werden musste, oder wenn CAD-Leute in der Bankarbeit geholfen haben, weil alles gleichzeitig fertig werden musste – das war schon großes Kino.“ Ein Moment der Stille folgte, dann sagte Matthias leise: „Eigentlich ist jeder von uns wie diese Schraube. Egal ob in der Bankarbeit, an der Maschine oder am PC – jeder hält was zusammen. Und wenn einer fehlt, merkt man’s sofort.“ Michel sah auf die Schraube in seiner Hand. „Und was ist, wenn sie mal locker sitzt?“ „Dann zieht man sie gemeinsam wieder fest“, antwortete Jasmin mit einem Lächeln. „Genau das macht unser Team aus.“ „Ich find, die Schraube gehört aufbewahrt“, meinte Andrea. „Als Symbol. Für das, was uns stark macht – und für das, was wir 2026 vorhaben.“ „Ja“, sagte Markus, „denn das neue Jahr wird sicher nicht einfacher. Aber wir haben gezeigt, dass wir zusammenhalten können – auch, wenn’s mal klemmt. Und wenn wir das Beibehalten, dann läuft alles weiter – vielleicht nicht immer perfekt, aber mit Herz.“ Später, als sie das Licht löschten, leuchtete nur noch das Licht an der Stechuhr. An einem schmalen, goldenen Band hing die kleine Schraube am schwarzen Brett.

„Da hängt sie gut“, flüsterte Luana. „Ja“, sagte Markus, „genau am Herzstück unseres Betriebes, da wo alles zusammenläuft und jeder mindestens zwei mal am Tag vorbeikommt.“ Draußen begann es zu schneien. Die Halle lag still, aber im Inneren glimmte etwas weiter – nicht nur das Licht, sondern vor allem der Stolz auf das, was sie gemeinsam geschafft hatten. Und irgendwo im Dunkeln funkelte die kleine Schraube – als leises Versprechen: Dass auch 2026 hält, was sie gemeinsam festgeschraubt haben.


Die größte Kraft entsteht, wenn wir Verantwortung übernehmen,

Herausforderungen gemeinsam meistern

und dabei jeden Tag ein Stück weiter in Richtung Zukunft gehen.

Und das haben wir 2025 getan.

Mit unserem motivierten Team, unseren Kunden, Lieferanten und Weggefährten

haben wir gemeinsame Wege gefunden, die Zukunft mit Zuversicht und klaren Visionen zu gestalten.

Wir danken Allen für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und die angenehme Zusammenarbeit in 2025.

Wir wünschen ruhige und erholsame Feiertage, schöne Momente und einen zuversichtlichen Start in 2026.

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